Neuer Vorstand des Elternverbands

Bei der Vollversammlung des Verbands der Elternvereine an den höheren und mittleren Schulen Wiens wurde ein neuer Vorstands bestellt. Eine Slideshow finden Sie auf der home icon facebook-Seite des Verbands.

 
FriederikeSoezen

Die Österreichische Wirtschaftskammer (WKO) stellte einen Versammlungssaal zur Verfügung. Dr. Friederike Sözen präsentierte die Angebote der Wirtschaftskammer zur "Entrepreneurship-Education". Sie wies auf das internationale Netzwerk von Junior-Academies hin, in denen europaweit mehr als 3 Millionen Schüler beteiligt sind. Immer wieder gelingt es dabei Schülerteams, ihre unternehmerischen Ideen auch nachhaltig zu etablieren. Sie kündigte auch an, dass eine Erhebung der Wirtschaftskammer zur Berufsorientierung unter Mitwirkung des VEV begonnen werde.

 
AndreasHalbwachs

Andreas Halbwachs stellte die Konzepte und Angebote der Firma Gourmet vor. Er wies auf die Bedeutung eines Angebots hin, das nicht nur gesund und ausgewogen sein muss, sondern den Kindern auch schmeckt.

Das üppige abschließende Büffet wurde dankenswerterweise von der Firma Gourmet zur Verfügung gestellt und überzeugte alle Anwesenden von der hohen kulinarischen Qualität des Angebots.

 
ClaudiaJaeger

Eine vielschichtige und spannende Diskussion ergab sich mit unserer Gastrednerin Dr. Claudia Sabrina Jäger, Abteilungsleiterin für Schulrecht am bm:ukk. Sie stellte drei wichtige Rechtsbereiche vor, in denen Veränderungen auf die Eltern und Schulen zukommen.

Durch die seit Jänner 2014 geltende neue Verwaltungsgerichtsbarkeit werden Behördenverfahren neu organisisert. Das bedeutet, dass der Einspruch gegen eine negative Beurteilung nun als "Widerspruch" an der Schule eingebracht werden und in der Folge nach einem negativen Bescheid durch die Schulbehörde direkt durch eine gerichtliche Instanz behandelt wird. Aufgrund der aufschiebenden Wirkung, die der Einspruch im Behördenverfahren nun hat, könnte ein/e Schüler/in bis zu 45 Tage in der nächsthöheren Klasse verbringen, bis im Rahmen des erlaubten Fristenlaufs der rechtskräftige negative Bescheid vom Verwaltungsgericht wirksam werden muss.

Eine rege Diskussion entwickelte sich zum Modell "Neue Oberstufe". Bei vielen Eltern löste der Umstand Erstaunen aus, dass das Modell der Semestrierung erst mit der zehnten Schulstufe wirksam wird. Aus Schulen, die bereits lange Erfahrung mit dem Schulversuch "Modulare Oberstufe" haben, wurde Erstaunen über manche Neuregelungen laut.

Die "neue teilzentrale kompetenezorientierte Reifeprüfung" wurde als dritte wichtige Entwicklung vorgestellt. Die Referentin gestand ein, dass die schulrechtlichen Festlegungen und die Entwicklungen der Prüfungsmodelle durch das bifie nicht in der gewünschten Weise abgestimmt funktionierten.

 

Tätigkeitsbericht

 
JohannesTheiner Praesentation

Mag. Johannes Theiner präsentierte in einem kurzen Überblick die unterschiedlichen Teilbereiche der Verbandstätigkeit. Er hob dabei die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Mitgliedsvereinen hervor, die sich in zahlreichen Beratungsgesprächen und der Teilnahme an Sitzungen der Mitglieder gezeigt habe. Öffentlichkeitsarbeit wurde durch Presseaussendungen, Stellungnahmen zu diversen Gesetzesentwürfen, der Teilnahme und Organisation von Veranstaltungen betrieben. Mehrere Zeitungs-, Radio- und Fernsehbeiträge konnten erreicht werden. Die Arbeit mit den Schulbehörden und die Zusammenarbeit mit anderen Eltern- und Familienorganisationen wurde positiv bewertet. Besonderes Gewicht wurde auf die intensive Arbeit mit der European Parents' Association gelegt. In allen Stellungnahmen des Verbands konnte so auch eine internationale Perspektive eingebracht werden.

 
KarinSchoeggl

Karin Schöggl hatte die Finanzen des Verbands durch die letzten zwei Jahre verwaltet. Sie präsentierte den Rechnungsbericht.

Der Vorsitzende dankte für Ihren Einsatz und ihre Zuverlässigkeit. Die Rechnungsprüfer Hannes Brauner und Ing. Helmut Lankisch
(leider ohne Bild, da Hannes Brauner fotografiert hatte) bestätigten die beschlusskonforme Verwendung der Mittel und die ordentliche Kassaführung. Sie empfahlen der Vollversammlung die Entlastung des Vorstands.

 
ElisabethRosenberger

Die Neuwahl des Vorstands erfolgte einstimmig. Die neugewählte Vorsitzende Mag. Elisabeth Rosenberger dankte für das Vertrauen der Vollversammlung. Sie dankte dem scheidenden Vorsitzenden Mag. Johannes Theiner und den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Eveline Brem, Mag. Michael Fusch-Robetin, Arja Krauchenberg und (in Abwesenheit) Mag Eva-Maria Holzschuh-Urbarz, denen sie neben persönlichen Gaben auch Dekrete mit Dank und Anerkennung im Namen des Wiener Stadtschulrats überreichte.

 
ElisabethRosenberger Praesentation

Anschließend präsentierte sie die geplanten Arbeitsschwepunkte, und hob dabei die neue Reifeprüfung und das unendliche Thema Schulkosten hervor. Erfahrene und neugewählte Elternvertreter/innen werden in den nächsten zwei Jahren die Elterninteressen der Wiener Bundesschulen vertreten.

Das abschließende Buffet bot Gelegenheit zu intensivem Austausch. Die dort artikulierten Themen lassen bereits erkennen, dass der neue Vorstand viele Anliegen aufzugreifen und zu bearbeiten haben wird.