"Parents are the Primary Educators of their Children!"

Dieser Satz lässt sich leider nicht gleichwertig übersetzen, da das englische Wort "primary" gleichzeitig zwei ganz unterschiedliche Bewertungen benennt.

Es ist wohl allen klar, dass Eltern, insbesondere (werdende) Mütter, mit der Bildung/Prägung der Kinder berits vorgeburtlich beginnen. Zeitlich sind sie also jedenfalls unschlagbar "die ersten" Erzieher/innen.

Schon oberflächlich betrachtet zeigen alle Bildungsstudien den Elterneffekt, die "vererbte Bildung". Leider wird im Windhschatten von PISA&Co kaum ehrlich eingestanden, dass die statistischen Werkzeuge aller Studien diesen "Elterneffekt" nicht unter Kontrolle bekommen. es ist also ganz wichtig alle Möglichkeiten zu nutzen, um die Elternrolle besser darzustellen. Letztlich soll dabei klar werden, dass Bildung nicht unbedingt vererbt werden muss, Schulbildung ohne Anerkennung und Unterstützung der Eltern aber nicht funktioniert. Die Rolle der Eltern im Lernen ihrer Kinder ist also hervorragend ("primary") und kann durch das beste Schulsystem nur teilweise kompensiert werden.

Das ECML (European Center of Modern Languages des Europarats, Sitz in Graz) hat EPA (European Parents' Association) eingeladen, ein Projekt zu begleiten, mit dem die Rolle der Eltern beim Fremdsprachenerwerb untersucht werden soll. Der VEV (Verband der Elternvereine an den höheren und mittleren Schulen Wiens) bringt sich durch Arja Krauchenberg als Elternvertreterin in dieses Projekt ein.